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Wie viele Seiten du pro Tag bei deiner Abschlussarbeit schreiben solltest

Wie viele Seiten du pro Tag bei deiner Abschlussarbeit schreiben solltest

Immer wieder klagen Studierende, dass sie beim Schreiben ihrer Abschlussarbeit nur langsam vorankommen.

Machen wir uns nichts vor: Eine Abschlussarbeit zu schreiben, ist zäh. Das langsame Vorankommen ist diesem Prozess inhärent.

Die gute Nachricht lautet also: Es geht allen so. Niemand schreibt seine Arbeit locker-flockig von der Hüfte weg.

Sauberes wissenschaftliches Arbeiten braucht Zeit

Selbst wenn die Literaturrecherche bereits abgeschlossen ist (und das sollte sie zum Zeitpunkt des Schreibens weitgehend, aber nicht vollständig sein), kommt man nicht umhin, beim Schreiben immer wieder in die Literatur zu schauen.

Jede Behauptung ist mit einer Quelle zu belegen und jede Quelle ist korrekt anzugeben. Die Inhalte aus mehreren Quellen müssen sinnvoll miteinander verknüpft werden – und dann soll das Ganze ja auch noch in einem wissenschaftlichen Ausdruck geschrieben sein. Ganz zu schweigen davon, dass man während des gesamten Prozesses jede Menge Hirnschmalz aufbringen muss, denn man will ja beim Thema bleiben, nicht abschweifen, sich nicht wiederholen, keine wesentlichen Definitionen weglassen, aber eindeutige Dinge auch nicht übererklären.

Kurzum: Man hat ganz schön viel zu beachten, und das auch noch gleichzeitig.

1-1,5 Seiten pro Tag als Richtwert

Es gibt Tage, an denen bringt man fast nichts zu Papier. Vielleicht, wenn überhaupt, ein paar Sätze oder einen Absatz, mehr aber auch nicht. Das ist völlig normal. An anderen Tagen funktioniert das Schreiben wieder besser, man kommt in einen Flow. Und vielleicht bringt man dann gleich zwei Seiten zu Papier. Das mag im ersten Moment zwar nicht nach besonders viel klingen, ist aber definitiv überdurchschnittlich. Durchschnittlich eine bis anderthalb Seiten am Tag zu schreiben, ist gut.

Sollte es ein paar Tage geben, an denen der Durchschnitt bei unter einer Seite liegt, heißt das nicht, dass man sich verrückt machen sollte. Manche Abschnitte schreiben sich in wissenschaftlichen Arbeiten bedeutend schwerer als andere. Manche erfordern beispielsweise deutlich mehr Quellenarbeit als andere. Dadurch wird das Schreiben meist besonders zäh.

Wie du dir das Schreiben strukturierst

Wenn deine Bearbeitungszeit losgeht, solltest du den Großteil deiner Literaturrecherche bereits abgeschlossen haben und in den Schreibprozess übergehen. Für diesen rate ich dir zu einem Arbeitsplan, in dem du dir Folgendes notierst:

  • Zeitraum bis zur Abgabe zur Verfügung (Wochen/Tage)
  • Meilensteine: Abschluss Kapitel 1, Abschluss Kapitel 2 etc.
  • Pufferzeit (mind. zwei Wochen)
  • Korrekturzeitraum
  • Überarbeitungszeitraum

Die richtige Planung hilft dir auch dabei, deine Fortschritte zu sehen. So fühlt sich das Vorankommen vielleicht nicht mehr ganz so zäh an.

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