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Sag „nein“ zu Nomen-Verb-Verbindungen

Sag „nein“ zu Nomen-Verb-Verbindungen

Stifte raus, wir schreiben uns jetzt folgenden Merksatz auf:

Verben sind wirkungsvoller als Nomen.

Und wir ergänzen:

Immer dann, wenn ich ein Nomenkonstrukt durch ein Verb ersetzen kann, tue ich das.

Denn jeder, wirklich jeder Text wird dadurch besser.

Das, was es in den meisten Fällen zu vermeiden gilt, sind feststehende Nomen-Verb-Verbindungen, die auch auf den schönen Namen „Funktionsverbgefüge“ hören.

Nomen-Verb-Verbindungen können ganz einfach ersetzt werden

Der Begriff sagt dir vielleicht nichts, als Native Speaker verwendest du diese Verbindung aber ständig. Dabei muss das gar nicht sein.
Die meisten Nomen-Verb-Verbindungen können nämlich durch passende Verben ersetzt werden.

Und das sollten sie auch, denn Verben haben nicht nur eine bedeutend stärkere Wirkung als Nomen, sondern können Sachverhalte und Sätze meist auch schneller auf den Punkt bringen.

Nomen-Verb-Verbindungen wirken dagegen lahm, vermeintlich hochgestochen und langweilen deine Leser.

Das willst du nicht.

Deshalb ersetzt du ab sofort den Großteil deiner Nomen-Verb-Verbindungen, zum Beispiel diese:

Abschied nehmen– sich verabschieden
Zum Abschluss bringen – abschließen, beenden
Eine Antwort geben auf – antworten, beantworten
Eine Frage stellen – fragen, nachfragen
Ein Gespräch führen – (miteinander) sprechen
Auf der Suche sein – suchen

Im Shop findest du übrigens eine Liste mit über 200 häufig verwendeten Nomen-Verb-Verbindungen und dem passenden Verb.

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